update: 26.12. 2004 Willkommen auf dieser Homepage! Hier geht es um die Verteidigung der Gerechtigkeit und um den Kampf um eine faire und soziale Medizin. Hier finden Sie verschiedene Hintergrund-Informationen zu Auseinandersetzungen zu diesem Thema. Auf der Forumseite soll ein Meinungs-Austausch möglich sein. Kritik, Ergänzungen und Anregungen werden dankbar aufgenommen. Werden Sie Mitglied! - Unterstützen Sie! Consano - "Für eine faire & soziale Medizin in der Schweiz" www.consano.ch die neue Homapage für eine faire & soziale Medizin in der Schweiz! Vergleich Santésuisse Dr. med. Cyrill Jeger Wie auf Anfrage zu erfahren war konnte kurz vor Weihnachten in einem konstruktiven Gespräch ein abschliessender Vergleich zwischen der Santésuisse Aargau-Solothurn und Dr. med. Cyrill Jeger, Olten, geschlossen werden. Zum Inhalt des Vergleichs wurde Stillschweigen vereinbart. Die offene und konstruktive Grundlage wie Cyrill Jeger darlegte - ermögliche auch in Zukunft eine soziale Medizin und eine vernünftige Hausarztmedizin bzw. Grundversorgung. Gerade für diese Ziele wird sich Dr. med. Cyrill Jeger als Präsident des Vereins ãConsano für eine faire und soziale Medizin in der Schweiz" weiterhin einsetzen und hat dazu die Santésuisse zu einer Stellungnahme an das Consano-Symposium vom 10. 3. 2005 in Olten eingeladen. Cyrill Jeger dankt allen, die ihm auf unterschiedliche Art in der vergangenen Auseinandersetzung beigestanden sind. 26. 12. 2004 Solidaritätsfest Cyrill Jeger am 21. 11. 2004 Kämpfer für eine faire Medizin Ins Licht gerückt - NZZ 27. 9. 2004 Leserbrief vom 11.7.2004 von Dr. med. Cyrill Jeger für die NZZ Leserbrief von Dr. med. Cyrill Jeger in der Schweizerischen Aerztezeitung vom 6. 2. 2004
Der Paradigma-Wechsel: Arzt/Aerztin für die Patienten oder Leistungsabbauer für die Kassen Die Krankenkassen entstanden aus Zusammenschlüssen für die Patientinnen. Heute werden die Kassen von abgehobenen Verwaltungsbürokraten geführt. Die Kassen fordern einen massiven Leistungsabbau auf dem Rücken der Patienten, vermehrt sollen die Ärzte diesen Leistungsabbau bei den Kranken durchsetzen. Das widerspricht aber dem ärztlichen Auftrag (hippokratischer Eid), demnach sich Ärzte primär für die Kranken zu engagieren haben. Es darf nicht sein, dass ein solch einschneidender Paradigma-Wechsel still und leise durch Einschüchterung und Disziplinierung der Leistungserbringer und hinter den Kulissen von den Kassen herbeigeführt wird und von den Gerichten abgesegnet wird. Dr. med. Cyrill Jeger, Olten-CH Der Brief an meine Patienten Dr. med. Cyrill Jeger Allgemeinarzt Verantwortlicher Arzt CHINAMED ZENTRUM OLTEN Psychosomatische und psychosoziale Medizin FA APPM Manuelle Medizin FA SAMM Akupunktur Tuina FA TCM ASA Medizinische Hypnose SMSH Ziegelfeldstrasse 5 4600 Olten Tel: 062 212 38 36 jegerolten@bluewin.ch Olten im September 2003 Geschätzte Patientinnen und Patienten, Leider muss ich Sie informieren, dass ich seit über drei Jahren massiv und existenzbedrohend von den Krankenkassen (Krankenkassenverband des Kantons Solothurn, neu Santé Suisse Aargau-Solothurn) gerichtlich verfolgt werde. Feige und befangene Richter haben kürzlich den Krankenkassen entgegen jeglichem ãgesunden Menschenverstand" Recht gegeben. Nun bleibt mir nur noch der Weg an das eidgenössische Versicherungsgericht - als letzte Instanz. Falls dieses Gericht wie schon zu oft den Krankenkassen Recht gibt, bin ich zum Konkurs und zum Auswandern gezwungen!! Doch noch ist es nicht soweit und ich bin bereit zu kämpfen! Um was es geht Die Krankenkassen haben gesetzlich das Recht und die Pflicht die Wirtschaftlichkeit, die Zweckmässigkeit und die Wirksamkeit des ärztlichen Handelns zu prüfen. Soweit so gut, leider beschränken sich die Krankenkassen dabei nur auf die Wirtschaftlichkeit (aber ist die billigste Medizin immer das Beste für die Patienten?) und stützen sich dazu gerichtlich abgesegnet auf die nachgewiesenermassen mit Fehlern behaftete Krankenkassenstatistik. Die Ärzte werden in Gruppen eingeteilt und mit dieser Statistik verglichen. Meine Praxis wird der Gruppe der ãBilligsten", der ãÄrzte ohne Röntgen" zugeordnet. Diese Gruppe ist im Kanton Solothurn klein und in sich zu unterschiedlich, eignet sich also nicht, um das wirtschaftliche Handeln meiner Praxis zu beurteilen. Die Besonderheiten meiner Praxis können so unmöglich ãgerecht" erfasst werden. Für eine menschliche und soziale Medizin Wie Sie wissen, versuche ich mir immer wieder Zeit zu nehmen, auch für schwierige Patienten. Ich versuche auch eine möglichst menschliche Medizin und nicht eine hochtechnisierte Medizin - zu betreiben. Dafür habe ich auch die notwendige Weiterbildung nachzuweisen (siehe Briefkopf). Ich bin überzeugt, dass eine solche Medizin eben menschlich und sozial ist, und letztlich viele Folgekosten einsparen hilft. Die völlig unzulängliche psychiatrische Versorgung der weiteren Region Olten führt mir auch Patienten aus diesem Bereich zu. Doch das ist den Krankenkassen egal Nach der oben dargelegten Rechnung hätte ich den Betrag, der über den Durchschnittskosten (mit einer kleinen Toleranzschwelle) liegt, mal der Anzahl Patienten, den Kassen zurückzuzahlen. Der grösste Teil der Rückforderung betrifft jedoch verordnete Medikamentenkosten, Medikamente, für die ich ein Rezept geschrieben habe. Hier hat also eine Apotheke die Zwischenhandelsmarge verdient. Doch auch das ist den Kassen egal. Für zwei Jahre (1998 und 1999) belaufen sich die gesamten Rückforderungen auf rund Fr. 300'000.-. Das ist für mich eine unbezahlbare Summe. Kein Grossverdiener Ich habe ein ãnormales" Einkommen wie etwa ein Bezirkslehrer. Ich habe mir auch das Studium grösstenteils selber verdient. Ich bin da bin ich mir ganz sicher kein Ausreisserarzt und kein Grossverdiener. Neue Gruppeneinteilung verdreht die Verhältnisse Ab dem Jahre 2000 änderten die Kassen selbst (schweizerisch) die Gruppeneinteilung. Die Gruppe "Ärzte ohne Röntgen" wird aufgehoben. Ich werde der Gruppe "Allgemeinärzte" zugeteilt. Nun bin ich plötzlich unter den Durchschnittskosten oder zu billig, obwohl ich meine Art zu arbeiten nicht verändert habe und zum Beispiel weiterhin viele Patienten mit Suchtkrankheiten betreue. Aber das Rückforderungsverfahren für die Jahre 1998 und |